| Woher wissen die Zugvögel, dass sie fliegen müssen, wann und wohin? Wie schaffen sie diese Wegstrecke? Schauen wir uns als Beispiel den Storch einmal genauer an:
Der Storch als Zugvogel 
Der Storch ist ein Zugvogel. Ende August packt die Störche das "Fernweh". Dann reisen sie nach Afrika, weil sie bei uns im Winter kein Futter mehr finden würden. Dort gibt es keinen Winter. Die Störche finden in Afrika genügend Frösche und Heuschrecken. Der Weg dorthin ist sehr weit. Mehr als 10000 km müssen die Störche fliegen. Sie brauchen dafür 8-15 Wochen. An einem Tag fliegen sie ungefähr 150-300 km. Unterwegs können sie sich nur selten satt fressen, denn sie müssen weite Meere und große Wüsten überqueren.
Zwischen November und Dezember kommen die Weißstörche in Afrika an. Hier ruhen sie sich von der langen Reise erst einmal aus und lassen es sich richtig gut gehen. Die Störche bauen dort keine Nester, sie schlafen einfach auf den Bäumen. Viele junge Störche bleiben sogar zwei bis drei Jahre in Afrika. Sie sind noch zu jung, um bei uns zu brüten. Alle anderen Störche fliegen im Februar wieder gut erholt in Richtung Deutschland. Ende März/ Anfang April kommen sie wieder bei uns an.
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Ein Zugvogel fühlt von Geburt an, wann es Zeit ist, in sein Winterquartier nach Afrika zu fliegen und wenn es Zeit ist, wieder zu uns zurückzukehren. |
Ist das nicht wie ein Wunder? Das ist Gottes Schöpfung, die bis ins kleinste Detail reibungslos geschaffen wurde. Von solchen wundervollen Dingen kannst Du jetzt im Herbst viele sehen. Denke mal darüber nach, was Dir einfällt.
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