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Das Schuljahr geht zu Ende und es gibt wieder Zeugnisse. Hast Du dabei auch so gemischte Gefühlen: "Es gibt Zeugnisse!"? Über die guten Zensuren ist die Freude groß. Aber da gibt es auch weniger gute Noten; und das ist dann ganz besonders ärgerlich, wenn man genau weiß, dass man sich "nur" hätte mehr anstrengen müssen.

Nun beginnt ein neues Schuljahr und für einige von Euch sind die Zeugnisse schnell vergessen. Abgehakt. Aber vielleicht ist DEIN Zeugnis in diesem Jahr wichtig für weitere Entscheidungen wie z.B. Schulwechsel, Praktikum oder Ausbildung. Da gibt es vielleicht bangen und fragen, WIE fällt das Zeugnis aus? Reicht es, um weiter meinem Ziel zu zustreben?
 
Wer entscheidet eigentlich über die Zeugnisnoten?
Ist es wesentlich, was du selbst darüber denkst, wie du selbst dich beurteilst?
Du weißt es genau: Für deine Zensuren ist maßgebend die Beurteilung deiner Lehrer. Sie  besitzen und kennen die Maßstäbe und Richtlinien, nach denen sie deine Leistung beurteilen und diese Normen sind für sie verbindlich.

 

Weißt du, dass das bei Gott auch so ist?

Auch ER möchte, dass du das Ziel erreichst – die Herrlichkeit des Himmels!
Und auch hier gilt: Nicht, was du selbst von dir hältst und wie du selbst dich beurteilst, ist entscheidend, sondern wie ER dich beurteilt. Vielleicht vergleichst du dich auch  mit anderen und meinst, so schlecht wie dieser oder jener seiest du nicht; aber ist dieses dein Urteil maßgebend? O nein! Maßgebend allein ist, wie Gott dich beurteilt! Und dieses göttlich Urteil entspricht auch göttlichem Maßstab, göttlichen Richtlinien – klar aufgezeichnet und nachzulesen in der Bibel, in Gottes heiligem Wort.
 

Und wie lautet Gottes Urteil über dich?

Da ist kein Gerechter, auch nicht einer; da ist keiner, der verständig sei; da ist keiner, der Gott suche. Alle sind abgewichen, sie sind allesamt untauglich geworden; da ist keiner, der Gutes tue, da ist auch nicht einer“ (Römer3, 10-12)!
Ein vernichtendes Urteil! Ein Urteil, das eine „Versetzung“ völlig ausschließt! Nie wirst du mit dieser Zensur „versetzt“!
Was nun? Gibt es denn gar keine Hoffnung, doch „versetzt“ zu werden, das angestrebte Ziel – die Herrlichkeit des Himmels – zu erreichen?
Gott sei Dank! Gott will dich „versetzen“! Er will, dass du Seine Herrlichkeit erreichst. Sein Wort bezeugt:
“Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe“ (Joh. 3,16).

 Jeder der an ihn glaubt! – auch Du!

Gott will! – aber auch du musst wollen:

„Wer da will, nehme das Wasser des Lebens umsonst“ (Offenb. 22,17).

Um in der Schule das gewünschte Ziel zu erreichen, musst du dich selbst anstrengen, musst fleißig sein. Aber um die Herrlichkeit Gottes zu erreichen, also auch da „versetzt“ zu werden, hilft dir kein eigenes Mühen, kein Anstrengen, kein Lernen, sondern ausschließlich das Anerkennen des göttlichen Urteils: Ewig verloren! – und dann aber auch das Annehmen Seines Gnadenangebotes: „Wer das will – nehme umsonst“!

Lass dich "erretten aus der Gewalt der Finsternis und 'versetzen' in das Reich des Sohnes Seiner Liebe." (Kol. 1,13)
Es ist das wichtigste Ziel, das es zu erreichen gilt!